Hinzu kommen Effekte des demografischen Wandels: Viele ältere Arbeitnehmer scheiden aus dem Berufsleben aus, gleichzeitig können nicht alle Stellen nachbesetzt werden. Die künftige Arbeitsmarktpolitik in Brandenburg muss den Spagat zwischen der Aktivierung vorhandener Potentiale im Inland und der gezielten Steuerung von Zuwanderung in den Arbeitsmarkt schaffen. Es nutzt nichts, Lobeshymnen auf die eingesetzten Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds zu singen. Fakt ist, dass der überwiegende Teil der Brandenburger Arbeitsmarktpolitik auf Sand in Form fremder Gelder gebaut ist. Statt endlich eine gründliche Wirkungs-Analyse der Fördermaßnahmen vorzunehmen, wird fleißig weiter gefördert.“
